Remotedesktop und Teamviewer sind auf Windows vServern langsam

Remotedesktop und Teamviewer sind auf Windows vServern langsam

Ein vServer ist wie der Name schon sagt ein virtueller Server. Diese vServer sind meistens sehr günstig und lassen sich selbstverständlich nicht nur für Linux nutzen, sondern auch für Windows Server.

Wer jedoch per Remotedesktop oder Teamviewer auf solchen Windows vServer arbeiten möchte, wird mit Verwunderung feststellen, dass die Sitzung „langsamer“ ist als dies normalerweise der Fall ist.

Dieses Performance-Problem liegt in der fehlenden 2D/3D-Grafikbeschleunigung begründet. Denn ohne zumindest eine virtuelle 2D-Grafikbeschleunigung, benötigt das generieren der Desktop-Ansicht auf dem Server bereits mehr Zeit, was sich im Zusammenspiel mit der Latenz am Ende unterträglich langsam anfühlt.

Bei wenigen vServer-Anbietern ist es auch möglich ein Angebot mit 2D-Grafikbeschleunigung als bezahltes Extra zu buchen. Dies ist allerdings die Ausnahme und führt das Preis/Leistungsverhältnis ad absurdum.

Es empfiehlt sicher daher bei Windows-Server-Umgebungen mit umfangreicher Nutzung von RDP oder anderen Fernwartungstools ein dedizierter Server, vorteilhafterweise mit einer in der CPU integrierten Grafikeinheit.

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